Georg Nelius MdL

 

MdL Nelius besuchte die Gemeinschaftsschule Wertheim

Veröffentlicht in Landespolitik

MdL Nelius im Gespräch mit Rektorin Jäger (li.) und Konrektorin Thies (re.)

Um sich über den Stand der Dinge bei den Gemeinschaftsschulen und deren mögliche Entwicklungspotentiale zu informieren, besuchte der SPD-Landtagsabgeordnete Georg Nelius die Gemeinschaftsschule in Wertheim.

Frau Rektorin Alice Jäger und Frau Konrektorin Elisabeth Thies informierten den Landespolitiker, dass die Schule bereits seit dem Jahr 2000 Ganztagesschule sei und auf eine dreijährige Erfahrung als Gemeinschaftsschule zurückblicken könne.

Bemerkenswert: Das individuelle Lernen an der Wertheimer Gemeinschaftsschule wird auch dadurch gefördert, dass jede Schülerin und jeder Schüler über ein iPad verfüge, auf dem spezielle Lernsoftware installiert sei. Dadurch werde zudem ermöglicht, dass Eltern sich jederzeit über die Lernfortschritte der Kinder informieren können.

Im Gespräch wurde deutlich, dass das längere gemeinsame Lernen die Schülerinnen und Schüler zu guten Leistungen motiviere und es in Wertheim möglich sei, Abschlüsse in allen drei Niveaustufen zu erreichen, da auch Gymnasiallehrer im Kollegium seien.

Sie waren sich einig, dass diese Schulform grundsätzlich ein Erfolgsmodell sein. Stets hohe Anmeldezahlen seien ein Beleg dafür. Allerding verwies die Schulleitung auch darauf, dass durch die erneuten Diskussionen über diesen Schultyp seit dem Regierungswechsel in Baden-Württemberg die Anmeldezahlen um eine Nuance gesunken seien.

In dem offenen Dialog wurde nicht verschwiegen, dass die intensive, individuelle „Arbeit am Kind“ besonderen Aufwand für die Lehrer bedeute. Auch wenn dies vom Lehrkörper gerne geleistet werde, stellten die „Pensionierungswelle“ und die schwangerschaftsbedingten Ausfälle bei den Jüngeren zunehmend Herausforderungen dar.

Kritisch  bewertete wurde auch die Zukunft der Lehrerversorgung, auch im Hinblick auf die stockende Weiterqualifizierung, beziehungsweise Fortbildungsmöglichkeiten für die  Lehrkräfte mit entsprechenden Auswirkungen auf die Besoldung.

Dass für inkludierte Schülerinnen und Schüler mit erhöhtem Förderbedarf nur zwei zusätzliche Wochenstunden vorgesehen seien, wurde übereinstimmend als zu  wenig bewertet.

Im Entwicklungsbericht, der Weiterentwicklung des klassischen Zeugnisses, sollte, so Rektorin Jäger, noch mehr Raum für eine detailliertere Beschreibung der Fortschritte der Kinder sein. Grundsätzlich begrüße sie aber diese Form der Leistungsbeschreibung, damit gehe sie mit vielen Eltern konform, die kaum noch eine Vergabe von Schulnoten wünschten.

„In meiner Jugend haben wir auch Schreiben, Lesen und Rechnen gelernt. Doch die Zeiten und Methoden, haben sich gewandelt, da Kinder heute ganz andere Voraussetzungen und Bedürfnisse mitbringen als damals. In der Gemeinschaftsschule ist das gemeinsame Lernen für alle eine Bereicherung. Ich bin mir sicher, dass das Erfolgsmodell Gemeinschaftsschule noch für lange Zeit die Bildungslandschaft bereichern wird“, so MdL Georg Nelius in seinem Resümee.

 

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