IHK im Gespräch mit der Politik

Veröffentlicht am 01.10.2018 in Wahlkreis

Zum Informations- und Meinungsaustausch hat sich der Landtagsabgeordnete Georg Nelius mit dem IHK-Standortleiter Dr. Andreas Hildenbrand in seinem Büro in Mosbach getroffen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die wirtschaftliche Situation und der Ausbildungsstart im Neckar-Odenwald-Kreis, die Entwicklung der DHBW Mosbach, die Verbesserung der Mobilfunkversorgung und der Verkehrsinfrastruktur im ländlichen Raum.

Die wirtschaftliche Situation der Unternehmen im Neckar-Odenwald-Kreis sei weiterhin ausgezeichnet, befanden Nelius und Hildenbrand. Es gebe aber Risiken. Das größte Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung sei der Fachkräftemangel, so die beiden weiter. „Diesem Risiko begegnen die Unternehmen dadurch, dass sie mehr ausbilden. Allerdings fällt es den Betrieben weiterhin schwer, ausreichend geeignete Bewerber zu finden“, so Hildenbrand. „Die duale Ausbildung wird von den Jugendlichen und deren Eltern immer noch zu wenig als aussichtsreicher Karriereweg wahrgenommen“, diagnostizierte Nelius, und das gelte auch für so manchen Politiker. Nelius und Hildenbrand waren sich einig, dass der „Tag der beruflichen Orientierung“ an den allgemeinbildenden Schulen nun mit Leben gefüllt werden müsse, um die Attraktivität der dualen Ausbildung zu kommunizieren. Das Angebot der IHK Rhein-Neckar, die Schulen darin zu unterstützen, sei dabei sehr wertvoll.

Zur Fachkräftesicherung, so Nelius und Hildenbrand, sei auch das duale Studium ein nicht zu unterschätzender Faktor. „Die DHBW Mosbach ist wichtig für unsere Unternehmen, denn die Studierenden sind die Fachkräfte von morgen. Außerdem stärken sie Handel und Gastronomie in Mosbach“, betonte Hildenbrand. Nelius und Hildenbrand stimmten darin überein, dass die DHBW Mosbach besonders gut mit Ideen wie dem Kompetenzcluster Bau wachsen könne. Wachstum sei allerdings nur dann möglich, so Nelius, wenn geeignete Flächen sowie entsprechende Investitions- und Personalmittel bald zur Verfügung stünden. Er werde sich für einen raschen Beginn der Erweiterung des Campus in Mosbach einsetzten.

Eine Verbesserung der Mobilfunkversorgung und der Verkehrsinfrastruktur sei dringend geboten, betonten Nelius und Hildenbrand. „Für die IHK Rhein-Neckar sind Breitbandversorgung und ein flächendeckendes Mobilfunknetz wichtig. Unsere Unternehmen und deren Mitarbeiter sind in hohem Maße darauf angewiesen“, unterstrich Hildenbrand. Auch Nelius machte deutlich, dass es so nicht weitergehen könne. Die Menschen im ländlichen Raum dürften nicht länger benachteiligt werden. Hildenbrand und Nelius waren sich einig, dass die Bundesnetzagentur bei künftigen Frequenzversteigerungen mehr auf die Flächenabdeckung achten solle. Der zügige weitere Ausbau der Mobilfunkversorgung müsse Priorität vor der teuren Versteigerung von neuen Frequenzen haben.

Auch bei den Prioritäten im Bereich der Verkehrsinfrastruktur stimmten die beiden überein. Eine Aufstockung des Landesstraßen-Erhaltungsprogramms unter besonderer Berücksichtigung des ländlichen Raums sei wichtig. Zur Stärkung des Bahnverkehrs solle die S 2 bis Osterburken verlängert werden. Dies steigere nicht nur die Attraktivität der S-Bahn, sondern auch die Attraktivität der Madonnenlandbahn. Darüber hinaus seien auch Sprinterzüge zwischen Mannheim und Osterburken denkbar. Eine bessere Anbindung des Raums Mosbach in Richtung Stuttgart sei ebenfalls wichtig.

 

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