Engagierte Kreistagskandidaten auf der Liste

Veröffentlicht am 27.03.2009 in Pressemitteilungen

MdL Georg Nelius mit Mitgliedern des geschäftsführenden SPD-Kreisvorstandes

Sozialdemokraten haben ihr Wahlprogramm beschlossen: Anpacken für den Neckar-Odenwald-Kreis

MdL Georg Nelius als Spitzenkandidat im Wahlkreis Mosbach-Neckarzimmern gewählt

Die SPD Neckar- Odenwald nominierte jetzt im Landgasthof „Zur Pfalz“ in Dallau die Kreistagskandidaten für die anstehenden Wahlen.

SPD- Kreisvorsitzender Jürgen Graner machte dabei deutlich: Wir möchten diesmal 10 Mandate plus gewinnen.“ Es gelte mit Karl- Heinz Joseph, Gerd Teßmer und Karlheinz Schmitt gleich drei sozialdemokratische Leistungsträger und verdiente Persönlichkeiten zu ersetzen. Deshalb sei er froh, dass nun insgesamt sieben sehr attraktive Kreistagslisten zur Wahl stehen. Dies betonte auch der SPD- Landtagsabgeordnete Georg Nelius, der sich optimistisch zeigt, dass dieses Ziel zu schaffen sei. Er dankte allen, die die Flagge für die Sozialdemokratie zeigen.

Unter dem Motto „Anpacken für den Neckar- Odenwald. Unsere Heimat – Unsere Zukunft gestalten“ stellte die Vorsitzende der SPD- Kreistagsfraktion Heide Lochmann (Adelsheim) das Kreistagswahlprogramm vor. „Wir wollen eine Verbesserung der Lebensverhältnisse in unserem Kreis. Wir wollen uns für eine sozialere, gerechtere und menschlichere Gesellschaft einsetzen“, so Heide Lochmann.

Mit dieser Überzeugung konnten die Sozialdemokraten einiges bewegen.
Zu nennen seien dabei die Förderung der Erneuerbaren Energien und die Nutzung der kreiseigenen Dächer für Solaranlagen. Für beide Projekte haben sich Gerd Teßmer und Karlheinz Graner sehr stark eingesetzt.
„Wir haben die Förderung der Wirtschaft und des Handwerks unterstützt, indem wir die Erhöhung der Vergabegrenzen auch bei uns im Kreis gefordert haben“, so Lochmann. Die Schaffung eines Klinikums, die Erweiterung des schulischen Angebots, die Verbesserung der Kinderbetreuung und die Verbesserung der Verkehrssituation wurden ebenso von der SPD aktiv unterstützt.

Als wichtige Ziele für die weitere Arbeit nannte Lochmann die Förderung des ehrenamtlichen Engagements, die Verbesserung der Bildungs- und Betreuungssituation für die Kinder und die Herstellung von Chancengleichheit der ländlichen Gebiete gegenüber den Ballungsräumen.
Hier müsse die SPD immer wieder die Beibehaltung von Behörden in den Flächenkreisen einfordern. „Das Zusammenlegen der Schulämter und die Verlagerung nach Mannheim ist nach wie vor ein Unding und wird sich als falsch erweisen“, ist Lochmann überzeugt.

Eine leistungsfähige, aber auch vom Kreis finanziell verkraftbare medizinische Versorgung müsse gewährleistet sein. Dabei dürfen die Interessen des Personals nicht unter den Tisch fallen. Zudem müsse ein ordentlicher Lohn bezahlt werden. Einer möglichen Privatisierung in diesem und in anderen Bereichen müssten die Sozialdemokraten noch entschlossener entgegentreten.
Dabei gelte: Guter Lohn für gute Arbeit. Eine Vollarbeitsstelle müsse für ein vernünftiges Auskommen ausreichen. In die gleiche Kategorie gehöre der Slogan: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit. „Es kann nicht sein, dass Frauen in vielen Bereichen für die gleiche Arbeit immer noch 20 Prozent weniger verdienen“, so Heide Lochmann.

Ein weiterer wichtiger Punkt sei die Verbesserung der Verkehrssituation:
Der ÖPNV müsse weiter verbessert werden, z.B. bessere Taktungen bei der Frankenlandbahn und bei der S- Bahn in den Hauptverkehrszeiten.

Alle diese Punkte dienen der besseren Anbindung an die Ballungsräume, damit Menschen im schönen Neckar- Odenwald- Kreis wohnen und trotzdem ihren Arbeitsplatz in vertretbarem Zeitrahmen erreichen können.

Wer die Kreistagsarbeit der letzten Jahre verfolgt habe, werde feststellen, dass viele Entscheidungen einvernehmlich fallen. Das hänge größtenteils damit zusammen, dass viele Vorschläge und Ideen der SPD inzwischen zu überparteilichen Zielen geworden seien. Das Ziel der Energieautarkie, die Nutzung der Kreiseigenen Dächer, die Erstellung von Biomassekraftwerken, die Erweiterung der Betreuung allgemein und für Kinder von 0- 3Jahren oder die Einrichtung von Ganztagsschulen seien hier zu nennen.
In der Aussprache betonte Gerd Teßmer, dass Erneuerbare Energien immer wichtiger werden. Der Landrat arbeite im nachhaltigen und fortschrittlichen Sinne und setze dabei die Vorstellungen der SPD um. Allerdings werde nicht immer deutlich, woher die Ideen und Anstöße stammten.

Folgende Kreistagslisten wurden in geheimer Wahl verabschiedet:

KreistagswahlkreisI:
Herbert Kilian (Walldürn), Lars Ederer (Hardheim), Günther Hauk (Höpfingen), Rita Fuhrmann (Walldürn), Roland Stolz (Höpfingen), Manfred Böhrer (Hardheim ), Joachim Mellinger (Walldürn), Andreas Seit- Böna (Hardheim ), Josef Priwitzer (Walldürn)

Kreistagswahlkreis II:
Gabriele Gramlich, Volker Schwender, Dr. Eberhard Barth, Sibylle Ostien, Bernhard Geppert, Max Fischer, Klaus Rüdiger Müller (alle Buchen)

Kreistagswahlkreis III:
Heide Lochmann (Adelsheim), Ralf Egenberger (Osterburken), Norber Richter (Seckach), Hartmut Laser (Ravenstein), Friederike Madinsky (Adelsheim), Siegfried Karrer (Adelsheim), Rita Bischoff (Seckach), Bernd Hofmann (Adelsheim), Werner Sabelhaus (Osterburken)

Kreistagswahlkreis IV:
Ursula Hammer (Schefflenz), Helmut Breunig (Elztal), Dr. Dorothee Schlegel (Billigheim), Karlheinz Lindenmuth (Schefflenz), Ulrich Frey (Elztal), Ralf Nohe (Sulzbach), Lars Ederer (Hardheim)

Kreistagswahlkreis V:
Norbert Bienek (Waldbrunn), Ralf Schnörr (Neckargerach), Elvira Stipp(Fahrenbach), Valentin Kern (Limbach), Gabriele Marx (Binau), Pratima Sahgal- Weimer (Mudau), Ute Nowatschka (Zwingenberg), Heinz- Dieter Ihrig (Waldbrunn), Julian Stipp (Limbach)

Kreistagswahlkreis VI
Karlheinz Graner (Haßmersheim), Rainer Schäfer (Obrigheim), Dr. Michael Göring (Aglasterhausen), Roland Liebig (Schwarzach), Walter Neff (Hüffenhardt), Ralf- Peter Schwindt (Neunkirchen), Annemarie Frey (Haßmersheim), Bernd Knaus (Obrigheim), Jürgen Graßer (Aglasterhausen)

Kreistagswahlkreis VII
Georg Nelius (Mosbach), Gabriele Teichmann (Neckarzimmern), Hans Peter Senk (Neckarelz), Peter Loser (Diedesheim), Ursula Gregori (Mosbach), Manfred Bulling (Neckarelz), Norbert Schneider (Lohrbach), Hartmut Landhäußer (Mosbach), Karl Peischl (Diedesheim), Sigrid Schöneboom (Neckarelz), Karlheinz Stephan (Diedesheim), Jürgen Graner (Mosbach)

 

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