Das mittelalterliche Leben in Neckarelz anschaulich vorgestellt

Veröffentlicht am 23.03.2011 in Pressemitteilungen

Kenneth Weidlich, im Gewand eines „Magister Operis“, und die Mitglieder der SPD-AG 60plus im Kirchenschiff

Kenneth Weidlich mit der SPD-AG 60plus im Tempelhaus Neckarelz

Neckar-Odenwald-Kreis. Der Einladung von MdL Georg Nelius (SPD) folgten zahlreiche Mitglieder der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus, um im Elzmündungsgebiet unter der Regie vom Kreisvorsitzenden Wilfried Nies das Tempelhaus intensiv zu erkunden.

Die Führung fand unter der sachkundigen Leitung von Kenneth Weidlich statt, der für diesen Tag extra das mittelalterliche Gewand des damaligen „Magister Operis“, einem Werkmeister, angelegt hatte. Es wurde der Bau und die Strategie dieser damaligen Burg angesprochen. Weidlich erläuterte zu Beginn die Besonderheiten dieses ehrwürdigen Bauwerks und Kirche. In vielfältiger Hinsicht wurde das „Templerhhaus“ von der Zeit der Staufer und Welfen, der Templer und Johanniter, der Reformationszeit und in der Neuzeit geprägt.

Der Elzmündungsraum war mit seiner Neckarfurt aus taktischer Sicht ein neuralgischer Punkt, der für den Handel wie auch bei Kriegszügen von herausragender Bedeutung war.

Bei der Besichtigung des heutigen Kirchenschiffs war das Epitaph des Coradus ein besonderes Kleinod. Ausführlich wurde erläutert, dass dem Coradus in der damaligen Kirchenhierarchie eine besondere Position zukam. Weidlich wies auch auf die abgebildeten Wappenschilde in den Fensternischen hin, die man als „Visitenkarten“ der damaligen Herrschergeschlechter werten könne.

Nach der intensiven Betrachtung des inneren Kirchenraumes stiegen die SPD-Besucher in den obersten Stock unter dem Dach. Ein beeindruckendes Gebälk mit besonders ausgetüftelter aufgesetzter Dachkonstruktion aus uralten Eichengebälk mit aufgetragener Kalkschutzschicht zeugt noch heute von hoher Handwerkskunst der damaligen Zeit. Auch der darunter liegende Kapitelraum der Templer hat bis heute nichts an Ausdruckskraft verloren.

Den Schluss der Führung stellte ein Besuch im alten Kellergewölbe dar. Die Stützmauern aus Naturmörtel und Steinen haben bis heute ihre tragende Funktion erfüllen können. Kenneth Weidlich umrahmte seine Erklärungen der bewegten Geschichte dieses Templer-Hauses mit Anekdoten aus der Zeit des Mittelalters, was den Nachmittag noch interessanter machte.

MdL Georg Nelius und Wilfried Nies dankten Kenneth Weidlich, der die bewegte Geschichte des sehenswerten Baudenkmals anschaulich nahe bringen konnte.

Foto: Weidlich

 

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