Gefahren im Einsatz ausdrucksstark vorgeführt

Veröffentlicht am 22.09.2008 in Wahlkreis

Die ganze Breite möglicher Gefahren im Einsatz durch Sprengstoffe zeigten die „Feuerwerker“ des Munitionsdepots Altheim

Munitionsdepot Altheim mit Sprengdemonstration – MdL Nelius und Landrat Brötel informierten sich

Neckar-Odenwald-Kreis. (rt) Für die Kreisgruppe Rhein-Neckar-Odenwald der Reservisten hatte Oberstleutnant d.R. Gerd Teßmer als verantwortlicher Leiter mit dem Munitionsdepot Altheim eine Lehrvorführung über Gefahren und Auswirkungen von Sprengstoff vereinbart und dazu zahlreiche Delegationen von Reservisten aus dem Rhein-Neckar-Odenwald-Raum, aus der Schweiz, aus Österreich, aus Frankreich und der US-Army von Stuttgart und Mannheim eingeladen. Als Ehrengäste konnte OTL Gerd Teßmer den SPD-Landtagsabgeordneten Georg Nelius und Landrat Dr. Achim Brötel und den Kommandeur des Logistikbataillons 461 Oberstleutnant Hans Peter Fennel unter den Zuschauern willkommen heißen. In Zusammenarbeit mit Hauptmann Kurt Bonaszewski hatte man vereinbart, die verschiedenen Gefahren von Sprengstoffen von Kleinstmengen von einem Gramm bis zur Großsprengladung unter dem Thema „Gefahren im Einsatz“ zu dokumentieren.

Das Munitionsdepot Altheim hatte keine Mühen gescheut und einen „Parcours“ aufgebaut, bei dem alle Arten von möglichen Terroraktionen oder Anschlägen realitätsnah eingebaut waren. Mit Oberstleutnant Gerd Neubert, Hauptmann Kurt Bonaszewski, Oberleutnant Mika Masuhr, den Oberstabsfeldwebeln Peter Butterweck, Otmar König und den Hauptfeldwebeln Thomas Achtzehn, Jürgen Berg, Thilo Böttcher und Achim Mittesser und zahlreichen Zivilbeschäftigten des Depots boten die veranstaltenden ‚Feuerwerker’ vom Depot Altheim die ganze Palette von möglichen Gefahren durch unsachgemäße Anwenddung oder Einsätze mit terroristischem Hintergrund.
In vier Stationen wurden die versteckten Anbringungsmöglichkeiten verschiedener Sprengstoffmengen und die Beseitigung behelfsmäßiger Sprengvorrichtungen – im Fachjargon „Improved Explosive Devices Disposal (IED) genannt - an so harmlos wirkenden Gegenständen wie Zigarettenschachteln, Tennisbällen, Baumstämmen, Holzkisten oder Wassereimern vorgestellt.

Anwendungen im militärischen Bereich in Form von Handgranaten und Minen waren in einer weiteren Station aufgebaut. Dabei wurden diese Kampfmittel auch in getarnten Einsatzarten zur Anwendung gebracht. An einem Auto zeigten die Altheimer Soldaten auch die Wirkung von Sprengungen auf harte und weiche ziele, also auf Kraftfahrzeuge und Menschen.
Unter sachkundiger Führung von Hauptmann Kurt Bonaszewski schritten die Besucher zunächst alle Demonstrationsobjekte ab. Nach den verschiedenen Sprengungen konnten sich alle Anwesenden von der unerwartet großen Sprengkraft und den furchtbaren Schäden selbst überzeugen.

Für den Landtagsabgeordneten Georg Nelius war dies ein geeigneter Anlass darauf hinzuweisen, dass die Politik die Anwendung von Minen in aller Welt ächten sollten und den Zugang zu Sprengstoffen so zu erschweren, dass wirklich nur sachkundige und geschulte Personen mit Sprengstoff umgehen würden. Den Altheimer Soldaten um Kurt Bonaszewski dankte er für diese Vorführung, die alle Anwesenden sensibilisiert hätten. Sprengstoff dürfe nie in falsche Hände geraten. Beim Landtagsabgeordneten Georg Nelius und aus den Worten von Landrat Dr. Achim Brötel war aber auch herauszuhören, dass man stolz sei, eine so gut ausgebildete Einheit im Kreis zu wissen, die notfalls zu Hilfe gerufen werden könnte. Der Landrat ging auch auf die wirtschaftliche Bedeutung des Altheimer Depot für den Kreis näher ein. Beide Grußwortredner dankten den Soldaten und Zivilbeschäftigten für dieses ‚Belehrungssprengen’. Auch die anschließende Darstellung der verschiedenen Tätigkeitsfelder des Munitionsdepots Altheim in einem Ausstellungszelt fand großes Interesse bei den Reservisten, Soldaten und Ehrengästen.

 

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